Unsere Praxis verfügt über zahlreiche
innovative Geräte, die für die moderne Zahnmedizin auf dem heutigen Stand
der Wissenschaft unverzichtbar sind.
Die Zahnmedizin hat in den letzten 10 Jahren enorme Fortschritte gemacht,
ich habe neue Methoden erprobt und eingeführt und dementsprechend in Fortbildung
und Technik investiert. Sie haben vielleicht schon Notiz davon genommen, dass
ich eine Reihe von Neuerungen, die von der gesetzlichen Krankenversicherung
(GKV) nicht bezahlt werden, Ihnen persönlich in Rechnung gestellt habe. Viele
neue Therapieformen habe ich jedoch auch ohne Bezahlung stillschweigend ohne
Berechnung erbracht.
Die desolate Honorarsituation der GKV in Berlin macht es mir unmöglich weiterhin
neuartige Leistungen ohne Berechnung anzubieten, will ich Ihnen weiterhin
Zahnmedizin auf aktuellem Standard bieten. Daher werden wir Sie manchmal fragen,
ob Sie moderne Behandlungsmethoden wünschen, über die von der Krankenkasse
getragenen hinaus. Gerade im Bereich der minimal-invasiven Zahnmedizin und
der Ästhetik hat sich das Behandlungsspektrum enorm erweitert. Wünschen Sie
diese neuen Verfahren nicht, können Sie gewiss sein, dennoch eine qualitativ
gesicherte konventionelle Behandlung zu erfahren.
Um die Gesundheit Ihrer Zähne wiederherzustellen, setzen wir modernste Diagnose-
und Behandlungstechnologien ein. Ihr Vorteil: weniger Schmerzen, geringere
Belastung, schnellere Heilungsprozesse und Zeitersparnis bei der Behandlung.
Damit Sie schon bald wieder ein strahlendes Lächeln mit schönen Zähnen zeigen
können. Ganz wird man nicht auf den Bohrer verzichten können. Aber moderne
Behandlungstechnologien wie Laser- und Pulverstrahlsysteme helfen, unangenehme
Begleiterscheinungen weitgehend zu vermeiden.
Intraorale Kamera

Eine intraorale
Kamera ist eine endoskopische Videokamera mit einem winzigen Kameraobjektiv,
das nur etwa die Größe eines zahnärztlichen Instruments aufweist. Mit dieser
Optik können auch aus dem hintersten Winkel ihres Mundes gestochen scharfe
Detailaufnahmen angefertigt werden, die sich dann auf einem Computerbildschirm
darstellen und auch ausdrucken lassen.
So lassen sich viel leichter Defekte, wie z. B. Spalten oder Sprünge an bestehenden
Füllungen und Kronen, aber auch Karies sowie andere Veränderungen erkennen.
Das hilft nicht nur dem Zahnarzt, sondern auch Sie als Patient können verstehen,
warum bestimmte Maßnahmen notwendig sind, um ihre Mundgesundheit zu erhalten
oder wiederherzustellen.
Diagnose-Laser

Mit einem Diagnose-Laser
für die Karieserkennung können schon frühzeitig pathologische Veränderungen
festgestellt werden, die schwierig oder gar nicht zu erkennen sind: z. B.
beginnende Karies, Entkalkungen und Schmelzveränderungen, Kauflächen- und
Zahnzwischenraumkaries. Eine Laserdiode erzeugt gepulstes Licht mit einer
definierten Wellenlänge, das auf den Zahn trifft.
Eine Laserdiode erzeugt gepulstes Licht mit einer definierten Wellenlänge,
das auf den Zahn trifft. Sobald veränderte Zahnsubstanzen von dem ausgesandten
Licht angeregt werden, fluoreszieren sie mit dem Licht einer anderen Wellenlänge.
Diese Wellenlänge wird im DIAGNOdent durch eine entsprechende Elektronik ausgewertet
und eine optische und akustische Anzeige geben Signale. Die Vorteile eines
solchen Diagnose-Lasers liegen auf der Hand: bereits kleinste Defekte werden
schon im Frühstadium geortet und gesunde Zahnsubstanz wird geschont. Es besteht
die Möglichkeit minimal-invasive Eingriffe vorzunehmen, die ästhetische Füllungen
mit zahnfarbenen Kunststoffen erlauben.
Elektrometrische Zahnwurzellängenmessung
In unserer Praxis wird die Wurzelkanalbehandlung mit modernster Messtechnik
durchgeführt. Wir benutzen das Tri Auto ZX, ein langsam rotierendes endodontisches
Handstück (maschineller Wurzelkanalbohrer) mit einem eingebauten Wurzelkanal-längenmesssystem.
Es ist derzeit das einzige System dieser Art auf dem Markt und erlaubt eine
extrem sensitive, sichere und substanzschonende Aufbereitung des Wurzelkanals.
Zusätzliche Röntgenmessaufnahmen bleiben den Patienten aufgrund der ständigen
Längenkontrolle während der mechanischen Aufbereitung erspart.
Operationsmikroskop

In besonders schwierigen
Fällen führen wir Behandlungen unter dem OP-Mikroskop durch. Dadurch lässt
sich die Präzision noch einmal steigern. Die Einführung der Operationsmikroskope
hat den Praxisalltag in vielen Spezialgebieten, wie z. B. der Endodontie (Wurzelkanalbehandlung)
revolutioniert. Es versetzt uns in die Lage, ein hohes Niveau der Versorgung
auch in den Fällen zu erreichen, die früher nicht behandelbar gewesen wären
oder zu einer zweifelhaften Prognose geführt hätten. Allein durch die in den
letzten Jahren aufgekommenen neuen Instrumente und Materialien steigt die
Behandlungsprognose auf über 90 Prozent an. Insbesondere die Verwendung des
Operationsmikroskops trägt maßgeblich dazu bei, alle anatomisch vorhandenen
und teilweise mit schwacher Vergrößerung nicht sicht- und darstellbaren Kanäle
aufzufinden und zu bearbeiten. Eine weitere Domäne des OP-Mikroskops in der
Endodontie sind Revisionen bestehender insuffizienter Wurzelfüllungen sowie
das Entfernen frakturierter Instrumente.
Elektronische 3D-Aufzeichnung der Unterkiefer-Bewegung
Die elektronische Vermessung der Unterkieferbewegungsbahnen mit dem Cadiax
dient einerseits der Diagnostik gesunder und erkrankter Kiefergelenksstrukturen
als auch der Unterstützung umfangreicher zahnärztlicher Behandlungsmaßnahmen.
Durch die synchrone elektronische Vermessung der horizontalen und vertikalen
Bewegungs-bahnen lassen sich gemeinsam mit der klinischen, manuellen Untersuchung
Erkrankungen des Kausystems sicher erkennen und therapieren. Die aus den Bewegungsaufzeichnungen
gewonnenen Daten ermöglichen außerdem eine metrische Auswertung in drei Dimensionen
und die Ausgabe der Daten (Kondylenbahn-Neigungswinkel und Bennett-Bewegung)
zur Programmierung aller gängigen Artikulatoren-Systeme (Ein Artikulator ist
ein Hilfsgerät, in dem der Zahntechniker Bewegungsmuster des Kausystems nachahmen
kann, um möglichst exakten Zahnersatz herzustellen).
Computergestützte Bisslageregistrierung (IPR)

Fehlbelastung
in der Bisslage kann die Ursache für viele Beschwerden sein. Verspannungen
und Schmerzen in den Kiefergelenken, chronische Nacken- und Rückenschmerzen,
Schlafstörungen und nicht selten auch Migräne sind die Folge. Das Problem
beim Aufspüren solcher Fehlbelastungen liegt in der Beweglichkeit der beiden
Kiefergelenke einerseits und ihrer unglaublichen Sensibilität andererseits.
Bisher war es ein Problem, die exakte Bisslageposition mit der erforderlichen
hohen Genauigkeit messtechnisch zu ermitteln. Hier genügen schon Abweichungen
im Bereich von Millimeterbruchteilen, um eine falsche Bisslage festzustellen.
Die Folge: der Zahnersatz passt nicht exakt! Dank unseres computergestützen
Diagnosesystems können wir die exakte Bisslage ermitteln und Fehlstellungen
des Kiefersystems korrigieren. Ihr direkter Nutzen dabei: Spannungskopfschmerzen
verschwinden quasi von einem auf den anderen Tag.
Eine Bisslage-Diagnostik ist angezeigt bei:
• Knacken in den Kiefergelenken
• Verspannungen in der Hals- und Nackenmuskulatur
• Kopfschmerzen bis hin zur Migräne
Röntgengerät

Im Röntgenraum befindet
sich unser modernes, strahlungsarmes Röntgengerät, mit dem wir den kompletten
Kiefer röntgen können. Die Bilder werden digital aufgenommen. Schon wenige
Minuten später können sie vom Arzt im Behandlungszimmer am Computer ausgewertet
werden und für die weitere Behandlung berücksichtigt werden.