PRGF-Endoret Technik – Was ist das und welche Vorteile bietet mir das Verfahren für mein Implantat?

Der Begriff PRGF stammt aus dem Englischen und ist die Kurzform für „plasma rich growth factor“. Auf Deutsch lässt es sich am Bsten mit „wachstmsfaktorenreiches Blutplasma“ übersetzen. Es handelt sich um eine Technik, die es ermöglicht Wachstumsfaktoren aus dem Blut zu isolieren. Das sind Proteine (Eiweiß), die sich in Ihrem Körper befinden und in der Lage sind Gewebe zu regenerieren. Durch die Anwendung des „PRGF Endoret Systems“ wird aber nicht nur die Heilung beschleuunigt, sondern auch Entzündungen reduziert und ein Infektionsrisiko verringert. Dabei ist die Technologie zu 100% körpereigen.

Wann kommt dieses System zum Einsatz? Hierfür gibt es breit gefächerte Möglichkeiten: In flüssiger Form dient es dazu, die Oberfläche des Implantats zu benetzen und so dessen Einheilung zu beschleunigen. Soll nach einer Zahnentfernung Knochen wiedergewonnen werden, oder parodontale Knochndefekte aufgefüllt werden so bietet sich die Anwendung von PRGF in Gelform an.

Gerne beraten wir Sie persönlich und informieren Sie über weitere regenerative Maßnahmen, um Ihnen die Behandlung so angenehm und schonend wie möglich gestalten zu können.

Das Frontzahnimplantat –die Königsdisziplin der Implantologie

Natürliche Zähne sind mit ihren Haltefasern im Knochen verankert, können Kaukräfte ideal abfangen, sind sensibel auf sehr heiße und kalte Einflüsse und haben nur schwer nachzuahmende Lichtbrechungseigenschaften, die das natürliche Erscheinungsbild des Zahnes ergeben.

Ihre Zahnarztpraxis Dr. Derk Siebers setzt sich deshalb für den Erhalt Ihrer Zähne ein. Dazu verwenden wir moderne Geräte aus dem Bereich der Zahnerhaltung, damit wir effektiv und zugleich zahnschonend arbeiten können. Jeder Zahn zählt!

Nach Unfällen, tiefen Entzündungen der Zahnwurzel oder des Zahnbettes ist allerdings nicht jeder Zahn zu erhalten. Eine Extraktion kann so unumgänglich werden. In diesen Fällen kann ein Einzelzahnimplantat angezeigt sein. Dieses stellt gewissermaßen die Königsdisziplin der Implantologie dar. Wir wissen, dass ihre Frontzähne ihre Aushängeschilder beim Sprechen oder Lachen sind. Es geht um so viel mehr als „nur“ das Abbeißen der Nahrung. Nur wenn sowohl die Implantatposition korrekt gewählt st, und das Implantat mit dem umgebenden Weichgewebe eine Einheit bildet entsteht ein harmonischer Gesamteindruck. Eine sorgfältige Planung ist deshalb unerlässlich! Wir arbeiten mit dreidimensionalen Röntgenaufnahmen, der sog. digitalen Volumentomographie (DVT). So lässt sich die Knochensituation besser beurteilen und die bestmögliche Implantatposition ermitteln.

Gerne beraten wir Sie auch in einem persönlichen Gespräch.

Schnarchen & mögliche Therapien

Schnarchen kann ein ernst zu nehmendes Anzeichen für schlafbezogene Atmungs-störungen sein. Es deutet auf eine Verengung der Atemwege hin, die den Betroffenen das Atemholen im Schlaf erschwert. Die typischen Schnarchgeräusche entstehen bei der Anstrengung, durch die verengten Atemwege Luft zu holen.

Etwa 10 bis 30% der Erwachsenen schnarchen im Schlaf. In den meisten Fällen ist jedoch keine Behandlung erforderlich, da das Schnarchen an sich keine Gefahr für die Gesundheit darstellt. Dagegen ist extrem lautes und unregelmäßiges Schnarchen in der Regel ein ernster Hinweis auf eine massive Unterversorgung mit Sauerstoff.

Wenn zusätzlich noch die Zunge nach hinten fällt und die Atemwege verlegt, setzt die Atmung für mehrere Sekunden aus. Es handelt sich dann um eine Schlaf-Apnoe, die zu einem Sauerstoffmangel im Blut und Gehirn führen kann und deshalb für den Patienten eine Bedrohung seiner Gesundheit darstellt.

Wie entstehen beim Schnarchen die Geräusche?
Beim Schnarchen erschlafft die Muskulatur, welche das Gaumensegel strafft. Dieses Segel gerät beim Schnarchen in Schwingung und erzeugt dadurch das Geräusch. Alkohol verstärkt das Schnarchen, er führt schon beim Gesunden zu einer Verlangsamung aller Kontrollmechanismen des Atemzentrums und auch zu einer Erschlaffung der Rachenmuskulatur.

Mögliche Therapien beim Schnarchen
Sehr vielen Patienten kann mit individuell angepassten AufbissSchienen für Ober- und Unterkiefer geholfen werden. Mit diesem technischen Hilfsmittel werden die Atemwege offen gehalten, indem Kiefer, Zunge und weicher Gaumen im Schlaf leicht nach vorne verlagert werden. Eine neue Therapie beim Schnarchen ist das Schnarch-Therapie-Gerät aus Unna, mit dessen Hilfe der Patient auf schonende Art und Weise Übungen zur Straffung der Muskulatur durchführt. Diese Therapie ist ursachenorientiert und ganzheitlich.

Regelmäßiges Training nimmt wirksamen Einfluss auf die Spannung von Gewebe, Muskeln und Haut in Mund und Gesicht. Es stärkt und harmonisiert die Muskelfunktionen, die für Kauen, Schlucken, Sprechen, Atmung, Zahnstellung sowie Mimik und Hautspannung von besonderer Bedeutung sind. Der Patient lernt wieder durch Nase zu atmen, das Schnarchen lässt nach.

Weitere Therapien beim Schnarchen sind die Schlaf-Maske (eventuell mit zusätzlicher Sauerstoffzufuhr) und die chirurgische Straffung der Zungen-Grund-Muskulatur.

Zahnfleischkorrektur/ Rezessionsdeckung Plastische Parodontalchirurgie

Rezessionen sind Zahnfleischdefekte, die viele Ursachen haben können. Falsche Putztechniken (zu starkes Schrubben, Zahnbürste mit harten Borsten), anatomische Varianten (sehr dünnes Zahnfleisch), kieferorthopädische Behandlungen und Parodontalerkrankungen sind einige nennenswerte Ursachen für solche Zahnhalsdefekte. Diese Defekte können von Patienten als ästhetisch sehr störend empfunden werden, da die Zähne optisch länger erscheinen.

Es stehen viele Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Kleinere Zahnhalsdefekte können z.B. mit Kunststofffüllungen versorgt werden. Zahnfarbener Kunststoff wird zur Deckung der Rezession eingesetzt. Durch die Behandlung kann ein ästhetisch zufriedenstellendes Ergebnis erreicht werden. Gleichzeitig können somit auch Sensibilitäten, die vom Zahnhals ausgehen, reduziert werden.

Größere Defekte können chirurgisch korrigiert werden. Es stehen viele Operationstechniken zur Verfügung. Der Defekt bestimmt die jeweilige Operationstechnik und muss bei jedem Patienten individuell geplant werden.

Operativ kann dass Zahnfleisch nach Bildung eines Verschiebelappens zur Zahnkrone hin verlagert werden. Dabei wird das Zahnfleisch mit eigenem Gewebe neu modelliert. Außerdem besteht die Möglichkeit Bindegewebe am Gaumen zu entnehmen um damit das Zahnfleisch zu verdicken.

Welche Technik beim Patienten durchgeführt wird, muss individuell entschieden werden.

Wurzelspitzenresektionen

Auch nach einer ausreichenden und korrekt durchgeführten orthograden Wurzelfüllung („Zugang von der Zahnkrone“) können Entzündungen um die Wurzelspitze entstehen. Dies kann viele Ursachen haben. Die komplexe Anatomie des Zahnes kann bei der primären Wurzelkanalbehandlung Schwierigkeiten bei der Aufbereitung des Kanalsystems darstellen. Unerreichte Wurzelkanalbereiche verbleiben, die später zu Problemen führen können. Aber auch ein geschwächtes Immunsystem kann eine zuvor chronische und somit symptomlose Entzündung aufflammen und zu Beschwerden führen.

Daraus können Schmerzen und Vereiterungen mit Ausbreitung in das umliegende Gewebe resultieren. Die orthograde Revision sollte in diesen Fällen immer den Vorrang vor einer chirurgischen Intervention haben. Ist dies aus irgendeinem Hindernis nicht möglich, kann eine chirurgische Behandlung in Erwägung gezogen werden. Als Limitationsgrund sind große Stifte in den Kanaleingängen zu nennen, dessen Entfernung das Risiko einer Fraktur bedeuten kann. Obliterationen (natürlicher Einschluss des Wurzelkanalsystems durch Hartgewebsbildung) können ebenfalls Limitationen für endodontische Erfolge darstellen. Aber auch Instrumentenfrakturen, überfüllte Wurzelfüllmaterialien, sehr große entzündliche Beherdungen (ca. 4-5 mm) und Perforationen bei der primären Wurzelkanalreinigung in der Nähe der Wurzelspitze können Indikationen für ein chirurgische Vorgehen darstellen.

Das chirurgische Vorgehen umfasst das Ausräumen des entzündlichen Gewebes und den dichten Verschluss von retrograd (Zugang von der Wurzelspitze). Die Entzündung wird unter Sicht gereinigt und an der Wurzelspitze wird mit Hilfe von feinen Ultraschallspitzen eine Kavität präpariert und dicht abgefüllt. In der Regel verschließt sich der Defekt wieder und es kommt zur Ausheilung