Zum Hauptinhalt springen

Knochenersatzmaterialien

Siebers Team

Der langfristige Implantaterfolg wird von dem knöchernen Fundament beeinflusst. Um ein günstiges Fundament für die Implantation zu schaffen, muss bei bestehenden Defiziten der Knochen mit geeigneten Knochenersatzmaterialien aufgebaut werden.

Als Augmentat (Aufbau) stehen Knochenersatzmaterialien, wie z.B. synthetischen oder xenogenem (Knochenimplantat von einer anderen Spezies, wie z.B. vom Rind (bovin), Pferd (equin) oder vom Schwein (porcin)) Ursprungs zur Verfügung. Die Materialien werden in einem aufwändigen Verfahren gereinigt, wodurch jegliches Infektionsrisiko ausgeschlossen ist. Diese Materialien werden in den Defekt eingebracht und dienen als Leitschiene für körpereigene Knochen bildende Zellen. Diese Zellen besiedeln die Oberfläche der Knochenersatzmaterialen und können so den Defekt mit neuem Knochen füllen.

Als weitere Alternative besteht die Möglichkeit Defekte mit autogenem Knochen (eigener Knochen) zu versorgen. Dazu werden Knochenblöcke an einer anderen Stelle des Körpers, wie z.B. Kieferknochen oder Beckenkamm, entnommen und transplantiert.

Knochenersatzmaterialien stellen eine gute Alternative zu eigenem Knochen dar, da ein weiterer chirurgischer Eingriff umgegangen werden kann.

Aufgrund der positiven Eigenschaften von Knochenersatzmaterialien kommt es zur raschen Knochenheilung und vor allem Knochenbildung.

Zurück zu News