Kronen, Teilkronen oder Inlays in nur einer Sitzung?

Dies ist möglich mithilfe der computergestützten CEREC-Technologie.

CEREC (Chairside Economical Restauration of Esthetic Ceramics) ist eine computergestützte Methode zur Herstellung von keramischen Restaurationen in nur einer Sitzung. Das CEREC-Gerät besteht aus einem mobilen Computer mit integriertem Flachbildschirm. An den Computer angeschlossen ist eine dreidimensionale Kamera. Diese ermöglicht die exakte Vermessung eines Zahnes. Die neuste Entwicklung ist die Omicam, die 2012 auf den Markt kam.

Diese erzeugt durch einen wenige Sekunden dauernden Scanvorgang einen optischen Abdruck, aus dem ein dreidimensionales Modell errechnet wird. Mit den Daten aus der Kamera ist es dem Zahnarzt möglich, effizient und zeitsparend für Behandler und Patient eine passgenaue individuelle Keramikrestauration am Bildschirm zu konstruieren.

Die im Computer erstellte Restauration wird über eine Funkverbindung an die Schleifmaschine geschickt. Die Restauration wird innerhalb von ca. 10 Minuten mit diamantierten Schleifkörpern aus einem Keramikblock gefräst. Die Präzision ist hoch und kann mit der von konventionell hergestellten Kronen verglichen werden.

Die keramische Restauration kann nach dem Einsetzen kaum vom natürlichen Zahn unterschieden werden. Das CEREC-Verfahren ersetzt das Anfertigen von Abdrücken sowie die Herstellung und das Tragen von provisorischen Kronen und ist somit eine sinnvolle und Erfolg versprechende Methode.